Bayer 04 und Hopping

FC Southampton - Bayer 04 0:1



Vor einigen Jahren stieg ich LEV-Mitte aus der Bahn und sah drei etwas „verwirrte“ Männer, die was von BayArena faselten. Es waren Engländer. Ich fragte sie, ob sie das Stadion suchen würde. Sie bejahten.  Ich bot ihnen an, sie hinzuführen. Schließlich war es ja auch mein Ziel. So fingen wir an zu quatschen und schauten schließlich das Spiel LEV II v Kaiserslautern II zusammen. Besonders mit Barry unterhielt ich mich. Wir schlossen Freundschaft auf Facebook und blieben dadurch in Kontakt.
Ich versprach ihm irgendwann mal in seine Heimatstadt Southampton zu kommen um ein Spiel des FC Southampton zu gucken. Als dann im Juli 2014 die Nachricht auftauchte, dass Bayer 04 dort ein Testspiel austragen würde, dauerte es 20 Minuten und die Flüge waren gebucht. Freitag bis Montag! Das Spiel war für Samstag, 17:00 Uhr angesetzt. So würde genug Zeit bleiben um Barry zu besuchen und noch ein, zwei Weiter Spiele zu schauen.
Los ging es bereits am Donnerstagabend mit Bus und Bahn von LEV nach Weeze. Dort verbrachte ich die Nacht damit zwei, drei Schlaftabletten zu trinken und an meinem Tagebuch zu schreiben. Da galt/gilt es einiges aufzuholen. So saß ich mit Bier, Laptop und Fritsticks im geschlossenen Biergarten am Airport Weeze und lungerte fleißig in die Nacht. Gegen 01:30 Uhr haute ich mich auf eine Bank und pennte zweieinhalb Stunden.
Der Flieger hob mit kleiner Verspätung ab und landete knapp 55 Minuten später in Stanstad. Nach London hatte ich den easybus für 07:30 Uhr gebucht. Eine halbe Stunde reicht in der Regel um vom Flieger in diesen Bus zu kommen. Heute sollte es aber knapp werden. Das Aussteigen verzögerte sich, das Einreisen auch. Alles nicht viel aber eben in der Summe zu viel. Dachte ich! Ich sprintete, so fern mein Bein das zuließ, Richtung Bus und sah diesen von weitem noch in der Haltebucht stehen. Also ruhig! Das Ende vom Lied war, dass der Busfahrer erstmal aufs stille Örtchen verschwand und nun auf sich warten ließ. Letztlich fuhren wir mit etwa 20 Minuten Verspätung los. Ich saß vorne neben dem Fahrer und wollte eigentlich noch etwas Schlaf nachholen. Das verhinderte der Fahrer aber durch nervige, laute Musik und Laberei. Egal! Von der Baker Street ging es zum Picadilly Circus. Ich persönlich weiß spätestens an diesem Platz, dass ich in London angekommen bin. Bei Lillywhites wurden ein paar Klamotten gesichtet, zunächst jedoch nicht gekauft. Zunächst ging es nämlich in ein Café um die Ecke für ein „traditional english breakfast“. Sehr geil und gut sättigend. Ich überlegte nun was ich tun sollte. Auf Rumlaufen hatte ich keinen Bock. Mit der Tube durch die Gegend fahren auch nicht. Die wichtigsten (kostenlosen) Sehenswürdigkeiten sind alles alte Mützen. Daher ging ich zurück zu Lillywhites und kaufte nun die zuvor gesichteten Klamotten. Vollbepackt fuhr ich per Tube zur Victoria Station. Ich hatte einen Zug nach Portsmouth für 14:02 Uhr gebucht. Leider ließ sich dieser nicht auf einen früheren umbuchen. Daher musste ich knapp zwei Stunden überbrücken. Das gelang mir mit Bier und W-Lan in der ersten Kneipe, sowie Bier und Quatschen mit einem norwegischen Ehepaar in der zweiten Kneipe ganz gut. Zwischendurch hatte ich noch eine Taxi-Information für Schiggi eingeholt, um welche dieser mich gebeten hatte.
Im Zug las ich die ersten Minuten. Dann fielen mir die Augen zu und ich döste ein wenig. Das wurde wieder etwas gelesen, die Landschaft bewundert, gedöst und wieder gelesen. Als ich mal wieder im Dösen-Modus war schallte aus den Lautsprechern: „Next stop Portsmouth harbour!“ Es war 16 Uhr und ich angekommen. Dies teilte ich Barry per whats-app mit. Er sagte er brauche noch etwas, ich solle mir solange die Stadt angucken. Das tat ich dann auch. Vor einigen Jahren wurde in Portsmouth die Hafengegend neu gestaltet. Hier ist nun eine Art „Outlet-Center“. Im wahrsten Sinne des Wortes stellt der 260 Meter hohe Spinakker-Tower das HIGHlight dar. Meiner Meinung wirkt er etwas deplatziert, ist aber architektonisch sehr ansprechend. Ich machte nun mit Barry einen Treffpunkt aus und begab mich dort hin. Gegen sechs traf er ein. Zunächst fuhren wir zum Portsmouth-Ground dem Fratton Parc. Da es inzwischen in Strömen regnete stieg ich nur für ein kurzes Foto aus. Anschließend fuhren wir zu ihm nach Hause. Nach einer Dusche wurden bei Rockmusik und netten Gesprächen einige Biere vernichtet. Im Laufe der Jahre hatte sich unsere gemeinsame Leidenschaft für Bier herauskristallisiert, in dem wir gegenseitig unsere Facebook-Bier-Bilder mit „hmmm, Beer!“ kommentiert hatten. Später traf noch Anita, Barry ´s Freundin, ein. Sie kochte eine Art Torte aus Blätterteig, gefüllt mit Käse, Hühnchen und Schinken. Sehr geil! Dazu gab es Kartoffeln und Erbsen. Nach dem Essen tranken wir noch zwei oder drei oder vier Bier. Dann fiel ich hundemüde ins Bett. In Barrys Haus hatte ich ein eigenes Zimmer mit großem, bequemem Bett. Genau das Richtige nach der Nacht am Flughafen, einem Tag auf den Beinen und ´nem kleinen Suff am Abend.
Der nächste Morgen begann mit einer Dusche und ´nem Kaffee. Frühstück sparten wir uns. Stattdessen fuhr ich mit Barry erst Mal auf die Hügel oberhalb von Portsmouth. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Stadt, die Küste und die Isle of Wight.
Wir fuhren wieder zu Barry nach Hause. Anschließend brachte uns Anita zum Bahnhof Cosham. Der Zug brachte Barry und mich dann nach Southampton. Der Plan war: Essen und ein erstes Bier trinken, Titanic-Museum (die Titanic stach 1912 von Southampton aus in See, kam aber ärgerlicherweise nie wieder dorthin zurück), mehr Bier, Spiel gucken, mehr Bier, noch mehr Bier und irgendwann per Zug wieder nach Hause. Dieser Plan ging auch weitestgehend auf. Bloß das Titanic-Museum ließen wir ausfallen. Weil wir bereits im ersten Pub auf Bayer-Fans trafen, blieben wir einfach da. Für den Bierkonsum war das eher förderlich als hinderlich. Bei grandiosem Wetter saßen wir zu Beginn noch vor dem Pub, später dann auf der Dachterrasse. Unsere Bayer-Gruppe hatte sich zwischenzeitlich von vier/fünf Leuten auf etwa 20 erhöht. Gegen 16:15 Uhr brachen wir auf zum Ground, wo Franky von der Fanbetreuung die Eintrittskarten verteilte. Leider hatte Barry eine Karte für ´ne andere Tribüne, so dass sich unsere Wege für die 90 Minuten trennten. Das St.Marys Stadium ist ein typischer Neubau mit vier nahezu baugleichen Tribünen. Das Spiel war grauenhaft. Am Ende gewann LEV durch ein Eigentor mit 1 zu 0. Immerhin! Alkohol ist in England AUF den Tribünen ja verboten. Aber weil die das Bier in Flaschen verkaufen, ist es relativ einfach dies in der Hosentasche an den Ordnern vorbei in den Block zu bekommen. Nur beim Trinken muss man dann aufpassen, dass die einen nicht erwischen. Immerhin konnte ich so zwei Bier beim Spiel trinken.
Nach dem müden Kick traf ich Barry wieder und zusammen gingen wir Richtung Stadt und dort in einen Pub um endlich wieder ein Bier zu trinken. Es wurden zwei! Oder drei?  Egal! Für den Zug holte ich noch zwei Dosen. Der Schaffner war cool und meckerte nicht. Im Gegenteil! Am liebsten hätte er auch eine genommen. Er war Sunderland-Fan und ein Thema damit gefunden. In Cosham gingen wir für ein letztes Bier in ´nen Pub. Meine Erinnerung endet hier. J
Am nächstes wachte ich auf. Glücklicherweise nur leicht verkatert. Aber viel zu früh, wie mir schien. Ich stand kurz auf, und suchte in meiner Hosentasche nach meinem Handy. Keins da! Verdammt! Dann liegt das unten. Also zurück ins Bett, schließlich war es noch dunkel. Irgendwann wieder wach geworden, war es schon hell. Auch Geräusche waren im Haus zu hören. Barry und Anita waren also ebenso schon wach. Ich ging duschen und dann nach unten. Sofort bekam ich einen Kaffee. Perfekt. Nun wollte ich aber mein Handy. Doch da wo es sein sollte war es nicht. Ich suchte alles ab. Nix. Boaaaahhhh…. Das kann doch nicht… natürlich kann es. Warum sollte ich auch mal eine einzige Tour ohne irgendeinen Verlust über die Bühne bringen. Barry und Anita telefonierten ein wenig rum. Ohne Erfolg! Nicht im Taxi, nicht in den Pubs von gestern! Ich ließ sicherheitshalber die SIM-Karte sperren und ärgerte mich… Ne Stunde später rief das Taxiunternehmen zurück. Ein Kollege habe ein Handy gefunden. Ich beschrieb meines! Es war es! Unfassbar! Blöderweise, war das Taxi aber gerade auf dem Weg nach Heathrow und vor 18 Uhr nicht zurück in Portsmouth. Ich musste aber um 13:30 Uhr den zwischenzeitlich gebuchten Bus bekommen. Barry versprach mir, dass er mir das Handy zuschicken würde. Glück im Unglück. Mal wieder.
Dann wärmte Anita die Lasagne von gestern Abend auf. Der Part wie wir diese abends noch gegessen hatten fehlt mir… aber auch das ist ja ein bekanntes Marius-Syndrom…
Die Lasagne war köstlich und sättigte mich voll und ganz.
Barry fuhr mich jetzt zum Busbahnhof nach Southampton. Der Verkehr war krasser als erwartet, so dass es knapp wurde. Aber der Bus hatte ebenfalls Verspätung und daher war es am Ende kein Problem.
Die Fahrt nach London verlief easy. IN London war es dann die Hölle. Von der Baker Street bis zur Victoria-Coach-Station brauchte  der Bus etwa 75 Minuten. Und das sind gerade mal etwa 4,2 Kilometer! Besonders scheiße ist das,weil meine Hostel nur etwa 600 Meter von der Baker Street entfernt war. Der Busfahrer weigerte sich leider mich hier schon raus zu lassen. So musste ich von Victoria noch mal ein Tube-Ticket nach Edgeware Road lösen. Das Hostel fand ich nun recht schnell. Zum Hostel gehört ein Pub, der für Gäste 25 % Discount auf Bier und Essen gewährt. Hervorragend.
Nun hatte ich aber ein anderes Problem! Ich muss um vier Uhr nachts aufstehen. Aber: kein Handy – kein Wecker! Das Hostel-Personal konnte mir nicht helfen. Die hatten keinen „Leihwecker“ und auch würde keiner von denen in der Nacht anwesend sein um mich zu wecken. Auf der nahe gelegenen Edgeware Road waren jede Menge Schnick-Schnack-Geschäfte. Aber ich musste eine Menge Klinken putzen um einen Laden zu finden der einen günstigen, kleinen Wecker hatte. Jetzt nahm der aber keine Kreditkarte. Was in England schon fast ein Skandal ist. Am Geldautomat haute ich meine Kreditkarte in den Schlitz und gab meinen PIN-Code ein. Falsch! Hä? Vertippt? Nochmal, konzentriert und definitiv richtig… Falsch! Aaaaaahhhhhhh! Was soll das? Ein drittes Mal hatte ich keinen Bock. Das letzte was ich jetzt gebrauchen konnte war, dass der Automat meine Karte schluckt. Nach ein wenig weiterer Sucherei fand ich einen andern Laden, der einen noch besseren Wecker hatte UND Kreditkarten nahm. Der ganze Kack hat mich am Ende sieben Pfund und zwei Stunden gekostet. Irre!
Ich ging in die Hostel, stellte den Wecker auf kurz vor vier und neben mein Bett.  Es war Zeit das Desaster zu begießen. In dem Pub trank ich erst mal ne Pepsi zum Essen: mit Gehacktem gefüllte Kartoffeln. Dann gab es noch drei Bier zum Nachspülen. Während dessen schrieb ich eine erste Version dieses Berichtes auf Werkself.de. Beim Posten ging aber was schief und der ganze Mist war weg. Wäre ich nicht in der Öffentlichkeit gewesen,iIch wäre im Dreieck gesprungen. So aber blieb ich erstaunlich ruhig… Außerdem quatschte ich mit ein paar ManCity-Fans die am Nachmittag beim Spiel gegen Arsenal in Wembley waren. Um elf ging ich pennen! Der Wecker klingelte wie geplant. Ich machte mich kurz fertig und ging zur Haltestelle des Easybusses am Gloucester Place. Ab jetzt lief alles glatt. Bus pünktlich, Flieger pünktlich, Bus in Weeze pünktlich, Zug in Weeze pünktlich, S-Bahn in Düsseldorf pünktlich. Dann empfing mich meine Couch. Eine Tour mit zwei super Gastgebern, und am Ende auch ´nem kleinen Abenteuer ging zu Ende. Wer kein Stress hat, macht sich welchen…
Dass, es am Ende doch nur ein Spiel war, ärgerte mich nicht…

 

 

English version:

A few years ago I left the Train in Leverkusen-Mitte and spotted three confused men, babbling something about BayArena. I asked them, if they were looking for the stadium. They affirmed. I offered to lead them to, because it was also my destination. We started to gab, and finally, we watched the match Leverkusen II v Kaiserslautern II together. Eminently I was talking with Barry. We got friends on facebook and kept in touch by this. I promised to come to his hometown Southampton to see a match of FC Southampton. When in July 2014 the news came, that Leverkusen will play a preseason-friendly there, it took me twenty minutes and the flights were booked. Friday to Monday! So there would be enough time to visit Barry and to see one or two further matches.
It went on at Thursday-evening with bus and train from Leverkusen to Weeze. I spent my time with drinking two or three sleeping-Pils (word-play) and writing on my diary. I still have to make up a lot of leeway in that. So I was sitting with beer, Laptop, and chips in the closed beer-garden of Airport Weeze and was bumming, hardworking into the night. At about 01:30 I got my head down on a bench and slept maybe 2,5 hours.
The aviator lifted up with a short delay and landed barely 55 minutes later at Stanstad. For going to London I had booked the easybus for 07:30 am. Normally half-hour is enough for getting from the plane to the bus. Today it should become very lean. The getting-off delayed the immigration also. Both not massive! But too much in the end! I thought! I sprinted, as far as my leg let me, to the direction of the bus. Now I saw the bus still standing in its bay. The upshot was: the drivers went to the bog and let us wait for him. We drove off with a delay of twenty minutes. I was sitting in the front next to the driver. Usually I wanted to catch up on some sleep. The driver prevented that by playing loud, nerving music and prattling. Never mind! From Baker Street I headed to Piccadilly Circus. Personally I know latest at that place, that I arrived in London. At Lillywhites I spotted some clothes, but did not brought them at first. At first, scilicet, I had a traditional English breakfast. Very awesome and filling me up. Now I considered what to do. I had no desire for walking around. Going around with the tube: also no! The most important (gratis) sights are all old hats… That´s way I went back to Lilywhites to get the clothes I´ve spotted before. Heavily packed I took the Tube to Victoria Station. I had booked a train to Portsmouth at 14:02. Unfortunately it was not changeable to an earlier one. So I had to bridge the time gab. That worked very well with beer and Wifi in the first pub, plus beer and gabbing with a Norwegian couple in the second pub. In between I have consulted information, Schiggi has asked me for.
On the train I read the first minutes. Then my eyelids dropped and I dozed off a little. Then I read again, admired the landscape, dozed off and read again… While being in the dozing-off-modus the loud speaker announced: “Next stop: Portsmouth harbor!” It was 16:00 o´clock and I arrived. I notified Barry about it by whats app. He said he will need some more time, and I should go have a look at the city. That is what I did. A few years ago the harbor area was newly-arranged. Now there is some kind of outlet-center. In the true sense of the word the 170 meters high Spinnaker-Tower is the HIGHlight. In my opinion it’s a bit misplaced, even it is architectural very nice. Now I made a meeting-point with Barry and went there. It was about six when Barry arrived. First we drove to Fratton Parc, home of FC Portsmouth. As it was raining cats and dogs meanwhile, I only dropped off for one quick photo. Following we drove to his house.
After a shower we had some blasted some beers whilst rock music was playing. Over the years we have discovered our common passion for beer, by commenting almost every facebook-beer-photo with “hmmmm beer”.  Later Anita, Barry girl-friend, came in. She cooked a kind of flaky-pastry-pie filled with cheese, ham and chicken. Delicate! It was served with potatoes and peas. After the dinner we drank one or two or three or four more beers. Then I felt dead tired in my bed. In Barry house I had an own room with a big cushy bed. Exactly the right thing after a night at the airport, a day on legs and a booze in the evening…
The next morning began with a shower and a coffee. Breakfast we left out. Instead of that Barry took me up on the hills above Portsmouth. From here you have a wonderful sight on the town, the coast and The Isle of Wight.
We drove back to Barry´s house. Following Anita brought us to the station Cosham. Now the train   took us, Barry and me, to Southampton. The plan was as follows: Eat something and have a first beer, Titanic-Museum (in 1912 the Titanic put to the sea from Southampton, but infuriating, she b came back), more beer, watch the match, more beer, still more beer and going home anytime with the train. Our plan worked almost very well. We canceled the Titanic-Museum only. We just stayed at the first pub because we met some Bayer-Fans there. For drinking beer this was rather promotive then hindering. By brilliant weather we were sitting in front of the pub at first. Later we moved on the roof-terrace. Our Bayer-group has grown from 4 or 5 guys to about 20. At about 16:15 h we set up to the ground, where Franky, our Supporters liaison officer, was distributing the tickets. Unfortunately Barry had a ticket in another terrace. So our ways separated for the 90 minutes. The St. Mary’s Stadium is a typical new-build with four structurally identical terraces. The match was gruesome. At the end LEV won 1:0 by an own-goal. Anyhow! Alcohol is forbidden ON the terraces in England. But because they sell beer in bottles, it is quite easy to pass the stewards with the beer inside the trousers-pockets and get the beer into the block. Only when you drink it, you have to be careful that they do not cop you. At least I was able to drink to beer watching the match.
After the tiered kick I met Barry and together we walked into the center and there into a pub to drink a beer again at last. It got two… or three? Never mind! I got two more cans for the train. The conductor was cool and did not complain about it. Opposite: Preferably he had drunken with us. He was a Sunderland-supporter so we had a theme to talk about. In Cosham we entered another pub for a last beer. My memory ends here.
I woke up the next morning with a small hangover. But it was much too early, like it seemed to me. So I got up shortly and had a quick look on my mobile-phone in my trousers-pocket. None there! Fuck! It will be downstairs then! So, back into bed, ´cause it was still dark. Got awake again later! There were some noises in the house, so Barry and Anita were awake also. I took a shower and went downstairs. I got a coffee immediately. Perfect! Now I wanted to have my mobil-phone. But it was not where it should have been. I searched everything. Nothing! Ahhhhhrrrgggg. It can´t be… of course it can… Why should I accomplish any trip without loss? Anita and Barry rang here, and rang there. Without success! Not in the taxi, not in the pubs of yesterday! Preventively I blocked my SIM-card and fretted.  An hour later the taxi-company called back. A fellow has found a mobil-phone. I described mine! It was it! Incredible! Unfortunately that taxi was on the way to Heathrow in the moment. It would not be back to Portsmouth before 18:00. But I had to get my coach at 13:30, what I´ve booked meanwhile. Barry promised to send me my phone by post. Quite lucky in the circumstances… again…
Then Anita heated up the lasagne from yesterday-evening. The part that we ate it yesterday is missing… but also this is a typical Marius-syndrome…
The lasagna was exquisite and filled me completely.
Now Barry drove me to the coach-station of Southampton. The traffic was bloodier as expected. So it got skimpy. But also the coach was late so it was no problem at the end.
The trip to London was easy. But IN London it was a hell then. From Baker Street to Victoria-Coach Station it took 75 minutes. And this is only 4, 2 Kilometers. This is worse because my hostel was only 600 Meters away from Baker Street. The driver refused to drop me off there. That’s why I had to get a tube-ticket from Victoria to Edgeware Road. I found the hostel quickly. A pub who gives a 25-percent-discont on food and beer is belonging to the hostel. Very nice!
But I had another problem. I had to get up at 4 am. But no phone – no alarm-clock! The hostel-staff could not help. They did have an alarm-clock to rent, and also nobody would be there in the night to wake me up. On the near Edgeware Road were many bric-a-brac shops. But I head to canvass a lot of doors to find a shop selling a small alarm-clock. The one I found did not take credit-cards what is almost a scandal in England… At the cash-machine I smashed my credit card in the hole and hacked my PIN on the keyboard. Wrong! Hä? Mistyped? Again! Concentrated and surely right! Wrong! Aaaaahhhhh!!!! What the fuck is going on? I did not want to try it a third time. Last thing I wanted to suffer is that he machine swallows my card…
After a new search I found a shop selling an alarm-clock AND taking credit-cards. In the end it cost me seven pounds and two hours. Crazy! I went to the hostel and put the alarm on 4 am and next to my bed. Now the disaster called for a drink. In the pub I drunk a pepsi to the meal. With mincemeat filled potatoes. Then I took a beer for downing the meal. Whilst that I wrote a first version of this report on werkself.de! When I tried to post it, something went wrong and the fucking stuff were away… If I would not have been in public, i would have jumped mad. But I kept calm, so far. I talked a little bit with some Man City –Fans, who have been to the match at Wembley in the afternoon. At eleven I went to bed. My alarm-clock rang like planed. I took a quick wash and headed to the stop of easybus at Gloucester Place. From now everything went well. Bus on time. Plane on time, bus in Weeze on time, train in weeze on time, S-Bahn in Düsseldorf on time. Then my couch received me.
A trip with two super hosts and a little adventure at the end finished. Who has no stress, makes it himself.
I was not angry, only have seen one match.

 

 

 

 

 

 

 


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