Bayer 04 und Hopping

34 Spiele in 31 Tagen im August 2010

Los gings:

 

Dynamo Dresden - Carl Zeiss Jena 2:0, 31.07.2010

Am Freitag, 30.07.2010 nach der Arbeit kurz nach Hause. Duschen, Rucksack packen und ab zum Bahnhof. In Duisburg gabelte mich der dort heimische Lehrer auf und es ging zu ihm nach Hause wo mit seinen Eltern lecker gegrillt wurde. Seine Mutter hatte wenig Verständnis für das Hoppen und unsere Pläne, und war nicht zu überzeugen.
Gegen 1 Uhr war man am pennen, um gegen kurz nach 4 auch schon wieder geweckt zu werden. Lehrers Vater fuhr uns zum Bahnhof und per ICE ging es nach Frankfurt. In Düsseldorf war noch Nobbi dazugestoßen. Unsere kleine Truppe war somit komplett. In Frankfurt der erste kleine Schreck. Zug nach Dresden fällt aus! Na toll. Direkt der zweite von Hunderten!!! Irgendwie hat es die DB aber dann geschafft uns per Ersatzzüge via Leipzig mehr als pünktlich nach Dresden zu karren. Am Bahnhof zögerte sich das Warten auf die Ankunft der Jenaer (?) zu lange raus. Es waren ermäßigte 13,50 Euro für ein C3-Block Ticket fällig. Die Stimmung im Stadion war von beiden Seiten von Beginn an recht gut. Gab allerdings auch die ein oder andere Schwächephase von beiden.
Highlight sicherlich recht viel blauer Rauch zum Intro auf Seiten der Gäste.
Das Spiel lief relativ gut. Am Ende gewann Dresden verdient mit 2 zu 0.
Das Stadion ist ein stinknormaler Standardneubau. Schön, aber ohne wirkliches Flair. Die Akustik ist allerdings sehr ordentlich.
Nach dem Spiel ging es zum Bahnhof wo wir nach einem Bierchen Nobbi gen Heimat verabschiedeten. Der Lehrer und ich gingen noch ein wenig durch Dresden und fotografierten den Zwinger, die Semperoper, die Frauenkirche und alles was sonst noch so aussah, als sei es ein Foto wert.
Ich kaufte noch ein Los bei einem Jungesellinnenabschied und hoffte auf den Smirnoff-Ice als Gewinn, bekam aber ein Tänzchen mit der (naja, nicht ganz so hübschen) Braut.
Gegen 21 Uhr betraten wir den D-Zug nach Berlin Ostbahnhof. Gott sei Dank hatten wir ein Sechserabteil für uns. So konnten wir schon mal ein wenig ratzen.
Per S-Bahn ging es zum Hauptbahnhof, wo es nun fünf Stunden Zeit totzuschlagen galt. Disko oder ähnliches würde das Budget für den Monat zu sehr strapazieren. Also liefen wir kurz zum Reichstag, machten Fotos und liefen wieder zurück. An einem Imbissstand drückten wir uns noch ein Bierchen rein, dann ging es auf die Bank an Gleis 8 im zweiten Untergeschoss des Bahnhofs.

 

SC Condor Hamburg - Bamrbeck Uhlenhorst Hamburg 2:2, 01.08.2010

Irgendwann war die Zeit rum und der ICE nach Hamburg traf ein. im Familienabteil machten wir es uns bequem. Irgendwann stürmte eine sechsköpfige Familie das Abteil. Na super. Die vier Kinder fingen so gleich an zu Zanken. So schnell wie sie angefangen hatten, hörten sie aber auch wieder auf und lasen, spielten oder schliefen friedlich. Ein nette intakte Famile, nä wat freut es mich, dass es so was noch gibt
In Hamburg trennten sich der Lehrer und ich. Ich fuhr per U-Bahn 1 bis Farmsen. Von dort aus geht man 10 Minuten zum Ground von Condor Hamburg. Um 10:45 Uhr war dort deren Spiel gegen BU Hamburg. Leider fand dieses aus unerfindlichen Gründen auf dem Aschenebenplatz stand. Sehr lobenswert allerdings die Höflichkeit der Condor-Leute, es gab einen Zettel mit Mannschaftsaufstellung, leckere Bratwurst, gutes Bier und sogar mein Handy durfte ich im Kiosk aufladen.
Irgendwann traf Basti, den ich aus Norwegen kannte ein. Auch er war nicht gerade davon angetan, dass auf dem Nebenplatz gespielt werden sollte. Wir versuchten noch was anderes zu organisieren. Klappte aber nicht. Na ja, das Spiel war recht ansehnlich und ging am Ende 2 zu 2 aus. Highlight hier war der Gästetrainer, der auf die "Tribune geschickt" wurde wegen Pöbelns.

Per Bus, Bahn und Pedes ging es nach dem Spiel für Basti und mich nach Norderstedt zum Spiel

 

Eintracht Norderstedt - Sankt Pauli II 1:2, 01.08.2010.

Der Ground hier ist recht ordentlich mit einer mehrstufigen Tribune zum Sitzen und ein paar Stehreihen auf allen anderen Seiten. Vor dem Stadion trafen wir noch Kotzi aus Hamm und Dom aus dem Sauerland.
Mit den Beiden wurden die weiteren Pläne bequatscht und die ein oder andere Gemeinsamkeit festgestellt. Man sieht sich irgendwann irgendwo.
Das Spiel gewann Sankt Pauli II glücklich, da kurz vor Schluss, aber dennoch verdient mit 2 zu 1.
Die anderen drei fuhren nun per PKW nach Hamm zurück. Ich begab mich nach Hamburg Dammtor, wo ich nach einer Pommes mit Mayo den IC nach Hause bestieg.
In Dortmund verpasste ich meinen Anschluss, so dass ich erst gegen 0:00 Uhr zu Hause war.


 
FC Freisen - DJK Ballweiler Wecklingen 0:3, 02.08.2010

Einigermaßen ausgeschlafen wurde ich um 8:00 Uhr vom Läuten meines Weckers aus dem Schlaf gerissen. Es gab noch ein paar Sachen zu erledigen: Wäsche, Bad putzen, Verbindungen checken, obigen Bericht tippen usw.
Gegen 13 Uhr fuhr ich dann per RB 48 nach Kölle und stieg dort in den ICE nach Mannheim, von dort ging es weiter über Neukirchen, Kaiserslautern, Sankt Wendel nach Freisen. Einem Kaff im Saarland.
Hier spielte der FC Freisen als Aufsteiger gegen den DJK Ballweiler Wecklingen in der Saarlandliga. Das Spiel war gut und der DJK gewann souverän, aber nicht ganz verdient mit 3 zu 0. Unmittelbar, knapp zwei Meter vor uns rappelte der Spieler beim 2 zu 0 vor den Pfosten - Autsch...
Nach dem Spiel ging es auf beinahe dem gleichen Weg wieder heimwärts. Irgendwann wurde es qualvoll, aber im ICE lässt es sich gut pennen.
Gegen kurz nach sieben heute Morgen war ich daheim...

 

FC Würzburger Kickers – TG Höchberg 2:2; 03.08.2010

Wie gesagt, um sieben war ich zu Hause. An Schlaf war jedoch nicht zu denken, da ich noch einige Verbindungen und Spielpläne checken musste. Außerdem galt es den Bericht zu tippen und die Fotos auf den PC zu laden. Das pflege ich immer recht zeitnah zu tun, damit ich nicht gänzlich den Überblick verliere.
Um 11 Uhr hatte ich dann einen Arzttermin. Als dieser beendet war schob ich mir ein halbes Hähnchen und ne Pommes rein. Um 14 Uhr irgendwas stand ich schon wieder auf dem Bahnhof um per ICE nach Würzburg zu düsen. Wieder dabei war meine derzeitige Dauerbegleitung: der Lehrer aus Duisburg.
Per Straßenbahn gab es ne Stadtrundfahrt zum Ground. Das Kickers-Stadion am Dallenberg ist ein absolutes Top-Teil und mit Sicherheit in meine nicht näher definierte Top-10 eingezogen. Ne ganz dicke Haupttribune zum Sitzen und ringsum 20 bis 25 Stehreihen mit Wellenbrechern. Das ganze Stadion war in ordentlichem Zustand, aber mit dem klein bisschen vergammelt sein, was es braucht. Also: Auch wenn es nur die Landesliga ist, geht hin und nehmt das Teil mit, bevor irgendjemand auf die Idee kommt, die Kickers Würzburg könnten ja auch auf nem Sportplatz spielen.
Nach dem Spiel, das einigermaßen spannend war und nach einem 0 zu 2 für Löchberg noch 2 zu 2 endete, liefen wir zügig zu Bahnhaltestelle und erreichten so noch unseren Zug ins Rheinland.
Eigentlich wäre ich gemütlich um 0:30 Uhr zu Hause gewesen. Doch leider stand der ICE dann plötzlich ne halbe Stunde im Flughafen Köln-Bonn. Dadurch habe ich dann meinen Anschluss verpasst und durfte noch ne Stunde in Köln-Deutz rumlungern. Aber auch das ging vorbei und so war ich dann um 01:30 Uhr im Bett.

 

VfB Stuttgart II – Hansa Rostock 3:0, 04.08.2010

Am nächsten Morgen konnte ich einigermaßen lange Schlafen, da die Verbindung nach Heidenheim es zuließ erst um 12:09 ab Leichlingen fahren musste. Schon als ich noch in der RB saß, kam vom Lehrer der Anruf, dass er unseren gemeinsamen Anschluss in Köln verpassen würde. Wir planten hin und her und fanden die Lösung, dass er es auch ne Stunde später noch zum Spiel Heidenheim – Dynamo Dresden schaffen würde. Doch als auch ein zweiter Anschluss Verspätung hatte war es dahin. Da ich keine Lust hatte nach dem Spiel in Aalen oder Ulm alleine am Bahnhof 4,5 Stunden abhängen zu müssen (das wäre nötig gewesen) plante ich um und verließ in Stuttgart den ICE um Stuttgart II gegen Hansa Rostock zu gucken. Bereits in Kölle hatte ich im Zug (wie geplant) Loskinho getroffen, einen Dynamo (fast) Allesfahrer aus Aachen. Im ICE von Mannheim nach Stuttgart saßen bereits einige Rostocker. Loskinho und ich gingen daher im Zug in die andre Richtung. Als ich auf Toilette ging, lief ich an den Rostockern vorbei und hörte auf ein mal: „Ey, das ist der Leverkusener“! Hatte ich mich verhört? Meinen die jemanden anderen? Albern die nur rum? Ich jedenfalls konnte nicht gemeint sein. Ich hatte schließlich nichts von LEV an. Doch dann kam der eine auf mich zu und sagte: „Kennt du mich nicht mehr? Aus Fulham?“ !!!! Na klar! Da habe ich im Januar als das Spiel Fulham v Portsmouth ausgefallen war, ein paar Rostocker getroffen und mit denen gesoffen, um die nun im ICE von Mannheim nach Stuttgart wieder zutreffen. Ich verabschiedete mich also von Loskinho und quatschte ein wenig mit den Rostockern die teilweise zu den Suptras gehörten.
In Stuttgart trennte ich mich jedoch von denen. Ich lief durch die Fußgängerzone und war plötzlich im Rotlichtviertel. Dort wurde ich auch gleich gefragt ob ich Lust hätte? Worauf bloß? Keine Ahnung… Ich sah zu das ich weiter kam.
Da ich Zeit en masse hatte, wollte ich zu Fuß zum GAZI-Stadion. Blöderweise war ein riesen Berg dazwischen! Haute Kategorie, oder wie das bei der Tour de France heißt! Als zurück zu Haltestelle und per Straßenbahn zum Stadion. Haupttribune überacht mit Sitzen unten und einigen Holzreihen unten. Gegengerade komplett zum Stehen, auch überdacht. Hinter den Toren unüberdachte Stehplätze. Die Gäste aus Rostock waren im rechten Teil der Gegengeraden untergebracht. Dort zogen sie einen 1A Auswärtssupport ab. Abwechslungsreich, laut, mit großer Beteiligung, kreativ, und kontinuierlich ohne Pause bis zum 0 zu 3 in der 80. Minute. Wer will ihnen verdenken, dass sie dann keinen Bock mehr hatten.
Das Spiel schaute ich zusammen mit Martin einem Hopper aus Hildesheim, mit dem wir (Lehrer und ich) bereits in Würzburg kurz geschnackt hatten.
Nach dem Spiel ging es ohne große Umwege und Ereignisse nach Hause, wo ich mal wieder um 01:30 ankam.
 

Teutonia Schalke – SV Weitmar 0:1, 05.08.2010

Ausschlafen. Diesmal richtig! Bis fast ein Uhr. Das war mal nötig. Um 15:00 Uhr brach ich auf nach Gelsenkirchen um endlich die altehrwürdige Glückauf-Kampfbahn zu machen. Es ist diskutabel, ob es das genannte Testspiel wert ist ein solches Stadion zu machen. Ehrlich gesagt: mir ist es egal. Es passte gut in den Plan und ob ich es mit der A-Jugend von S04 oder einem Testspiel oder einem Kreisligasonstwasspiel mache. Scheiß der Hund drauf. Das Spiel war schlecht. Das Stadion geil, bedarf keiner Beschreibung.
Der Lehrer war auch wieder da und erzählte, dass er es am Vorabend immerhin noch zu einem Spiel in Kassel geschafft hatte. Dort traf er den Roten mit Freundin.
Per RB und RE ging es heim. Um kurz vor elf war ich zu Haus. Um kurz nach eins im Bett. Die üblichen Recherchen hatten wieder einmal Zeit gekostet.
 

Hertha BSC Berlin II – Hallescher FC 2:2, 06.08.2010

Über Solingen ging es nach Düsseldorf wo der ICE nach Berlin bereitgestellt werden sollte. So war es dann auch und um kurz vor zehn ging es los. Um 10:10 Uhr stieg in Duisburg der Lehrer zu. Bereits auf Berliner Stadtgebiet kam ne SMS vom Roten, dass es für den Bayer in der EL-Playoff-Runde nach Simferopol in die Ukraine geht. Die Leute um uns herum guckten etwas irritiert. Sie konnten nicht so recht glauben, dass es auf einmal meine größte Sorge war, wie ich denn spontan mal ins ehemalige Russland komme…
In Berlin angekommen liefen wir ein wenig den Kudamm entlang, bogen irgendwann auf der Suche nach was zu Essen ab und fanden eine Dönerbude, wo es den Dönerteller für 4 Euro gab. So soll es sein. Direkt daneben ist ein Internetcafe. Rein ins Netz und Möglichkeiten gesucht nach Simferopol zu kommen. Aber leider ist wohl alles zu teuer. Mal schauen was vom Bayer kommt, aber ich fürchte das gibt nix…
Leider fing es jetzt an zu Schütten. Meine Füße waren nach wenigen Metern schon nass. Toll. Ein Backofen wie in Litauen zum trocknen der Schuhe hatte ich hier leider nicht zur Verfügung.
Im Stadion pflanzte ich mich also gleich in eine der Sitzschalen und zog die Schuhe aus. Sie trockneten langsam aber kontinuierlich.
Das Spiel war ordentlich und ging nach zweimaliger Führung für Halle 2 zu 2 aus. Der Support der Hallenser war recht ordentlich. Leider standen sie zu verstreut im Block, so dass der Stimmungskern rund um die Saalefront nie wirklich laut wurde.
Auf Hertha Seite wurde lediglich gegen Ende ein wenig unterstützt. Meist nur von besoffenen Kutten. Genau diese hatten vor Spielbeginn ein Tapetenspruchband versucht aufzuhängen! Mit Kabelbindern!!! Im strömenden Regen. Es war schon ein wenig Realsatire denen dabei zuzuschauen…
Auf dem Weg zur Bahn hat es etwa 50 Meter vor uns mal kurz geknallt. Wer, wie viele und warum keine Ahnung. Es war schneller vorbei als es angefangen hatte…

  

SV Sandhausen – FC Carl Zeiss Jena 0:2, 07.08.2010

Um die Zeit tot zu schlagen gönnten wir uns drei Stunden Kino! Der Film Inception mit Leo die Caprio wusste zu gefallen. Nun ging es wieder zum Hauptbahnhof wo um 05:31 der Zug nach Mannheim abfahren sollte. Die Zeit bis dahin vertrieben wir uns mit Kniffel und Mau Mau spielen.
Im Zug wurde erst mal ein 6er Abteil erobert und sich lang gemacht. Per S-Bahn fuhren wir nun nach Sandhausen, wo im Schatten der Dorfkirche erst mal gefrühstückt wurde. Anschließend ging es per Pedes zum Stadion.
Irgendwie ist das Ding ganz ansehnlich. Auf drei Seiten Stehplätze. Auf der Haupttribune gibt es zudem noch überdachte Sitzplätze. Hinter dem einen Tor ist ne überdachte Stahlrohrtribune auf der wir Platz nahmen. Sandhausen spielte unterirdisch schlecht. Jena richtig gut. Das 1 zu 0 war drei Tore zu niedrig.
Nach der Pause ging es so weiter und Jena machte irgendwann das hochverdiente 2 zu 0. Etwa 300 bis 400 Jenaer supporteten angeführt von der Horda Azzuro durchgehend. Das meiste jedoch waren relativ leise, dafür aber sehr kreative Dauergesänge.
Auf der Rückfahrt spielten wir noch mit dem 9jährigen Jonathan, Mittelfeld-As und Torschützen-könig der F-Jugend des FV Bad Honnef Mau-Mau.
Schon um 20 vor 8 war ich zuhause, wo es endlich mal wieder was Deftiges zu Essen gab.

  

VfR Aalen - SpVg Unterhaching 0:0; 08.08.2010

Gott sei Dank schaute ich bereits vor dem Zähneputzen auf mein Handy. Denn deshalb sah ich, dass das Derby in Leipzig abgesagt worden ist. Wegen dem Hochwasser in Ostsachsen konnten nicht genügend Sicherheitskräfte rekrutiert werden...
Nun war Umplanen angesagt. Ich telefonierte mit dem Lehrer. Wir konnten uns relativ schnell auf das Spiel VfR Aalen - SpVg. Unterhaching einigen.
Das nicht stattfindende Derby ist zwar ärgerlich, aber kein Weltuntergang. Schlimmer für mich war es, dass die Verbindungen nach Tschechien und damit mein Montagsspiel gekappt waren. Da ich jeden Tag im August ein Spiel sehen wollte war das ganz schön doof. Nun gut, nach langen hin und her Geplane wurde eine Alternative Route ins Auge gefasst.
Erst mal traf ich mich mim Lehrer im Zug nach Mannheim. Da wir beide kaum gepennt hatten wurde geschlafen.
In Mannheim wurde dann in den ICE nach Stuttgart gewechselt, und dort in die RB nach Aalen. Auch hier zogen wir es vor zu knacken.
In Aalen stopften wir unter großer Anstrengung unser Gepäck ins Schließfach und machten uns dann auf den Weg zum Stadion.
Vorher jedoch beobachteten wir die etwa 20 Haching-Ul(K)tras, die gerade angekommen waren...
Im Stadion trafen wir dann auf Kotzi mit Freundin.
Kurz vor der HZ fing es an zu regnen und wir zogen unter die Hauptribüne. Die Sicht war hier zwar stark eingeschränkt, aber zu sehen gab es eh nicht viel. Denn das Spiel ging 0 zu 0 aus.
Kotzi verabschiedete sich etwas früher als Spielende. Wir blieben nach dem Spiel noch um ein paar Fotos zu machen. Dann gingen wir zum Bahnhof. Über Stuttgart und Mannheim ging’s Schnur stracks nach Hause. Das Montagsspiel ist nun für Biel/Bienne in der Schweiz geplant...

  

FC Biel/Bienne - FC Winterthur 3:1; 09.08.2010

Gegen 10 Uhr startete ich ab Leichlingen. Der Lehrer kam per EC aus Duisburg und eigentlich wollten wir uns gemütlich auf Gleis 6 treffen um den dort abfahrenden ICE nach Basel SBB zu nehmen. Doch der EC vom Lehrer hatte Verspätung. So mussten wir ein wenig zittern. Da aber der ICE nach Basel auch Verspätung hatte lief im Enddefekt alles glatt. Circa 15 Uhr waren wir in Basel. Die günstigste Variante nach Biel am Bieler See zu kommen, war der ICN für 56,00 das Retour Ticket. Das haut zwar derbe in die Reisekasse, aber was will man machen. Biel - Winterthur war das einzige brauchbare Spiel an diesem Montag.
Durch schöne Landschaften fahrend kamen wir ne gute Stunde später in Biel an. Wir liefen kurz zum See, machten ein paar Tourifotos und gingen dann noch ein wenig durch die Stadt spazieren. Bei Macces gönnte ich mir ein Menu. Alle anderen Restaurants waren einfach zu teuer.
Dann ging es zum Stadion. Hinter dem einen Tor ist nix. Auf der Hauptseite ne große Sitzplatztribüne, hinter dem anderen Tor sind unüberdachte Stehplätze die teilweise so brüchig waren, dass sie mit Hilfe von Bauzäunen abgesperrt waren. Die Gegentribüne besteht unten aus Stehplätzen und oben aus Holzbänken. Das ganze komplett überdacht. Sehr sehenswertes Stadion. Auf der anderen Straßenseite spielt übrigens der FC Azzuri Bienne, ebenfalls in einem sehr kleinen aber schmucken Stadion mit kleiner Holztribüne.
Winterthur belegte den letzten Platz nach zwei Spielen mit 0 Punkten und 1 zu 7 Toren. Und das merkte man auch. Der FC Biel war 90 Minuten klar besser und gewann am Ende hochverdient mit 3 zu 1. Das war auch mein Tipp gewesen, so dass ich den Pott abräumte. Herrlich.
Als wir am Bahnhof in den Zug zurück nach Basel einsteigen wollten drängelte sich irgendein Pisser einfach vor, plötzlich fiel im etwas zu Boden und er fing direkt vor mir kriechend an darnach zu suchen. Auf einmal versuchte er schleunigst wieder aus dem Zug zu kommen, krabbelnd!!!
Sofort bemerkte der Lehrer, dass sein Portmonee weg ist. Der Penner hinter ihm und der Krabbler gehörten zusammen und das Ganze war nur ein Ablenkungsmanöver gewesen. Der Lehrer springt aus dem Zug rennt den Typen hinterher, hält sie auf und bekommt sein Portmonee tatsächlich zurück. Schwein gehabt, aber auch sehr krass vom Lehrer. Gut aufgepasst!!!
In Basel lümmelten wir uns im Schlafsack auf zwei Bänke in einem Wartesaal
und später auf den geräumigeren Boden. So wurde knapp fünf Stunden gepennt, bis der ICE nach Mannheim, und von dort nach Hause kam.

  

FC Bayern Alzenau -Würges 4:0; 10.08.2010

An Schlaf war aus den Bekannten Gründen nicht zu denken. Verbindungen Checken usw.
Per Zug (welch Überraschung I) ging es mim Lehrer (welch Überraschung II) via Frankfurt Flughafen Fernbahnhof und Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof und Hanau nach Alzenau. Das liegt in Bayern. Spielen tun die trotzdem in der Hessenliga. Bereits am Bahnhof in Hanau wurde der erste andere Hopper ausgemacht (H96) am Bahnhof in Alzenau dann der zweite (FCH) und im Stadion schließlich der dritte (VfB S).
Das Stadion entpuppte sich als totaler Mist. Ne ordentlich Haupttribüne mit blauen Sitzen wusste zwar zu gefallen, den Rest kann man aber in die Tonne hauen. Hinter der Laufbahn, also weit weg vom Spielfeldrand waren riesige, engmaschige und massive Zäune aufgestellt. Wohl noch aus Regionalligazeiten. Dahinter waren drei Holzstufen aufgebaut. Eher zum Stehen als zum Sitzen. Positiv erwähnen will ich jedoch den Geschmack der Currywurst. Mit drei Euro allerdings auch ein recht teurer Spaß.
Nerviger Höhepunkt waren die hochgradig untalentierten Trommler die nicht müde wurden unrhythmisch auf ihre Musikinstrumente einzudreschen...
Zusammen mit den neuen Kontakten ging es nach dem klaren 4 zu 0 Sieg der Hausherren im Gänsemarsch die etwa zwei Kilometer zum Bahnhof. Dort wurde noch ein wenig gequatscht und sich für Ingolstadt am Freitag verabredet. Auf dem gleichen Weg wie wir gekommen waren, ging es nun wieder heimwärts, wo ich um 01:13 ankam...

 

FC Carl Zeiss Jena - 1. FC Saarbrücken 0:7, 11.08.2010

Die folgenden sechs Tage sollten geprägt sein von Highlights. Es begann damit das ich gegen Mittag aufbrach und via Frankfurt, Fulda, Weimar nach Jena fuhr. In Weimar machte ich kurz halt, checkte in das Hostel ein und ließ mein Gepäck dort. Bereits bei dieser kurzen Stippvisite registrierte ich wie schön und interessant Weimar war. Ich freute mich auf den nächsten Tag, der im Zeichen der Kultur stehen sollte.
Doch erst mal war Fußball im Ernst Abbe Sportfeld zu Jena angesagt. Der FCC spielte gegen den Tabellenletzten aus Saarbrücken. Nachdem ich Jena bereits in Dresden und in Sandhausen gesehen hatte, war ich gespannt, was deren Fans im heimischen „Paradies“ leisten können.
In Jena West stieg ich aus der Bahn und fand den Weg zum Stadion problemlos in dem ich einheimischen Fans folgte. Ich ging einmal halb rum und auf der Seite der Haupttribüne rein.
Ich schaute mich in der Umgriffsebene um, und ging dann in einen völlig leeren Block gegenüber der Jena Fankurve. Seltsamerweise ist hier im Stadion die Gästekurve direkt neben der Heimkurve. Was sich die Sicherheitsverantwortlichen dabei denken sei mal dahin gestellt….
Das Spiel das folgte wird wohl in die Geschichtsbücher sowohl von Jena als auch von Saarbrücken eingehen. Es stand schnell 0 zu 2, noch schneller 0 zu 3. Jena war hochgradig verunsichert und Saarbrücken nicht in der Lage den Vorsprung vor der Pause auszubauen. Das änderte sich nach der Pause. Jena offen wie ein Scheunentor, und am Ende stand es 0 zu 7. Hatte Saarbrücken vor diesem Spiel noch ein Torverhältnis von 4:9, fuhren sie nun heimwärts mit einem positiven Verhältnis. Wahnsinn.
Wie es genau anfing weiß ich nicht, was genau passierte auch nicht. Jedenfalls knallte es nach dem Spiel noch ganz ordentlich. Wer bei youtube ein wenig sucht wird schon fündig werden und soll sich dann seine eigne Theorie bilden.
Ich jedenfalls fuhr nach Hause in das Hostel nach Weimar, las ein wenig Zeitung, kochte und aß eine Portion Reis alla Mexico und begab mich bald zu Bett.

 

Germania Enkheim – SG Bornheim 0:1, 12.08.2010

Bevor es zum genannten Kracherspiel der Gruppenliga Frankfurt West ging stand ausführliche Kultur auf dem Programm. Da ich in Weimar wie gesagt nächtigte, war es klar, dass ich mich dort auch ein wenig umsehen wollte.
Nach dem Frühstück aus Kaffe, Obst und Joghurt machte ich mich auf die Stadt zu erkunden. Leider regnete es in Strömen.
Kommt man in der Schule nur schwer an Goethe und Schiller vorbei, ist es in Weimar unmöglich. Überall sind irgendwelche Gedenktafeln, Statuen, Häuser, Brunnen usw. die irgendetwas mit den Beiden zu tun haben. Und wenn nicht mit denen, dann mit Nietzsche, Anna Amalia (die nach ihr benannte Bibliothek brannte vor einigen Jahren fast ab), Martin Luther, Bauhaus und und und. Leider waren die Eintritte in die Museen zu teuer. Aber auch so war es echt super interessant.
In der Cafeteria der Uni bekam ich gebratenen Lachs mit Gemüse und Salat zum unschlagbaren Preis von 1,75 Euro. Ich schrieb den Großeltern und dem Roten noch ne Karte und machte mich dann auf den Weg zum Bahnhof.
Es ging nach Frankfurt. Dort fuhr ich per U-Bahn. Nach Enkheim. Immer der Straße nach lief ich nun zum Platz der Germania. Als ich ankam registrierte ich: Nebenplatz auf Asche. Autsch, aber was soll es, macht die Sache nur noch einen Tick sinnloser, als sie ohnehin schon ist.
Ich simste noch mit dem Leichlinger Pascal, der inzwischen in FFM wohnt, ob er nicht auch kommen wolle, aber er sollte es nicht schaffen.
Das Spiel war im Stadionheft als Derby deklariert. Das Spiel war schwach und endete 0 zu 1 durch einen seltsamen Elfmeter.
So schnell es ging, ging es nach Hause. Dort kam ich mal wieder um 01:13 an…
 

FC Ingolstadt – Karlsruher SC 2:0; 13.08.2010

Ich hatte eine Verbindung gewählt die mich über Würzburg nach Ingolstadt bringen sollte. Denn im ICE der über Würzburg fuhr saßen die Herren Basti, Roter und Bischoff mit denen ich mich treffen wollte. In Würzburg hatte ich dann ne knappe halbe Stunde Zeit um was zu Saufen für mich aufzutreiben. Aus gesundheitlichen Gründen hatte ich zurzeit Bierverbot. Kotzt an, aber es gibt ja auch noch Wein zu trinken. Bis ich jedoch einen Laden hatte wo es Wein gab dauerte es ewig, so wurde es knapp am Ende. Im Zug traf ich wie gewollte meine Kollegen und stellte mich zu ihnen.
Ja stellte, es war nix mehr frei. So ein Wichser im Zug guckte die ganze Zeit mürrisch, und war gar nicht begeistern von Bier- und nun auch noch Weinsaufenden Fußballassis. Der sollte mal in ne Gruppe Fans geraten die auf dem Weg zu ihrem Vereinsauswärtsspiel sind. Da ist aber mehr los…
Ein Korkenzieher war natürlich nicht da. So versuchte der Rote mit aller Macht den Korken rein zu drücken, was jedoch nicht gelingen wollte. Auch Basti und ich hatten keinen Erfolg. Bischoff lächelte nur müde und nippte an seinem Bier… Der Rote fragte den Wichser: „Haben sie einen Korkenzieher dabei?“ – „Ganz bestimmt nicht!“, spuckte der Penner uns entgegen. Arroganter Sack! Der Rote meinte zu ihm: „Och, schade ich, ich dachte Sie als alter Mann von Welt!“
Es schien als hätte ich dem Roten ungewollt eine Aufgabe gegeben, die er zu lösen sich verpflichtet fühlte. Er gab keine Ruhe und rannte mit der Flasche einmal durch den halben Zug. Als er irgendwann wieder kam, war die Flasche tatsächlich auf….
Ich goß mir was in meinen am Bahnhofkiosk in Würzburg geschnorrten Becher und versuchte den trockenen, lauwarmen Chardonnay zu genießen. Inzwischen war auch der Rostocker Kollege Micha zugestiegen, den ich in Alzenau kennen gelernt hatte.
In Ingolstadt am Bahnhof wurden wir vom Bamberger in Empfang genommen, der in Begeleitung eines weiteren Nürnberg-Fans war. Die Freundin vom Hammer kam hinzu, verabschiedete sich aber gleich Richtung Stadion.
Wir gingen zu einem Kiosk. Da es kein Wein gab, entschied ich mich, durch ein vom Wein gesunkenes Verantwortungsbewusstsein, gegen meine Gesundheit und begann mim Biertrinken. Fatal….
Irgendwann ging es zum Stadion wo weitere Hopper getroffen wurde. Unter anderem Max und Arndt aus Köln so wie Marcel (bekannt aus der Groundhopping- Reportage vom DSF).
Zum Spiel nur soviel: Ingolstadt gewann 2 zu 0. Auf den Rängen gewann der Karlsruher Anhang. Dieser bestätigte meinen Eindruck von deren Auftritt in Paderborn (vor ein paar Monaten) und rockte inklusive Pyro ganz ordentlich.
Nach dem Spiel gab es in einer Kneipe am Bahnhof dann das große Hoppertreffen. Bestimmt 20 bis 25 Leute hatten sich das erste Pflichtspielheimspiel im neuen Ground des FCI nicht entgehen lassen und bescherten dem Kneipier nun einen guten Umsatz. Nach Hause käme ich nicht mehr, also fuhr ich nach München und von dort mit dem Nachtzug nach Köln wo ich gegen 8 Uhr morgens ankam. Völlig gerädert und mit einem Kater der stark an Zagreb erinnerte…

  

FK Pirmasens – Bayer 04 1:11, 14.08.2010

In Köln am Hauptbahnhof lief mir Webgard über den Weg der mir sagen wollte wo denn nun die S-Bahn nach LEV abfuhr. Ne danke ich nehme den ICE! Ich brauchte dringend Ruhe, da ich wie oben gesagt völlig zerstört war. Hatte ich mich gestern noch tierisch auf das erste Bayerspiel gefreut, graute mir jetzt vor dem Tag. Aber da musste ich jetzt durch. Die Nähe meines Platzes zur Toilette erwies sich als sehr sinnvoll… So ging es auch im Stadion weiter. Meine körperliche Verfassung war mir wohl anzusehen. Daher begrüßten mich die Leute halb auslachend, halb mitleidig. Auch im Stadion begab ich mich hin und wieder aufs Klo und entleerte mich oral. Ich betone aber an dieser Stelle: Ich habe es immer ins Klo geschafft! Ich war nicht derjenige der seinen stinkenden Brei vor die Kabinen geschossen hat! Außerdem hatte ich eh nix gegessen, was dem auch nur ähnlich hätte sehen können, was dort auf dem Boden lag.
Aufmunternd für mich war nur, dass ich offensichtlich nicht am schlimmsten dran war. Ein Ultrá höheren Alters toppte mich und saß schlafend und kotzend im Blumenbeet. Er ist aber wieder wohl auf!!!
Das Spiel war in HZ eins typisch für ein Pokalspiel zwischen groß und klein. Der FKP mischte gut mit und hatte Chancen. Bayer machte eine rein und ging mit 1 zu 0 in die Pause. Was dann folgte war eine Demontage. LEV legte schnell nach und beim Pirmasens brachen dann alle Dämme. Am Ende stand es 11 zu 1 für Leverkusen. Der höchste Pflichtspielsieg für den Bayer bei dem ich je war, und wohl auch überhaupt… Supporttechnisch war es ganz okay. Auf dem Zaun war wieder David, der einen ganz soliden Job machte. Leider, oder Gott sei dank (wie sich heraus stellen sollte) war der Tag für mich noch lange nicht vorbei…
 

SV Elversberg – Hannover 96 5:4 n.E.; 14.08.2010

Als ich am 01.08. in Norderstedt saß, telefonierte Dom mit einem Kumpel und sagte zu diesem: „…ach okay, du machst also den Doppler Pirmasen und Elversberg…“  Klingeling! „Den will ich auch machen!!!“ Dom gab mir die Nummer seines Gesprächspartners Karsten und die Mitfahrgelegenheit von Primasens nach Elversberg stand.
Nach dem Kantersieg vom Bayer traf ich mich nun mit Micha aus Rostock und den beiden Dortmundern Karsten und (Hab deinen Namen vergessen!) vor dem Stadion und per Auto ging es ins nahegelegene Elversberg.
Nach einem letzten oralen Auswurf vor dem Stadion entschied ich mich es zu riskieren: ich trank etwas! Und zwar einen Eistee mit Kohlensäure. Das hätte durchaus nach hinten losgehen können. Doch mein Magen hielt (vorerst) Stand!
Zum Intro gab es auf Hannoveraner Seite ne ordentliche Portion grünen Rauch, was sehr nett aussah. Auf Seite von Elversberg gab es Konfetti und Wurfrollen in Schwarz und Weiß. Für deren Verhältnisse sicherlich sehr gut. Im weitern Verlauf dominierte jedoch der Hannoveraner Anhang das Geschehen auf den Rängen. Gekrönt wurde der Auftritt durch eine saugeile Pyroshow mit Bengalos, Blinkbengalos und Rauch…
Das drei Klassen tiefere Elversberg war über 120 Minuten besser als Hannover und erreichte hochverdient das Elfmeterschießen. Hier zeigten sie dann Nerven aus Stahl und verwandelten jeden Elfer souverän. Da bereits der zweite Hannoveraner Schütze gescheitert war, hieß der Sieger am Ende Elversberg. Sensation perfekt.
Im Stadion hatte ich mal wieder einige Leute kennen gelernt die auch Hopper waren. Einige kannten mich aus Ingolstadt. Mein Gott war ich da voll gewesen…
Unsere Fahrer waren  sinnloser Weise bereits nach 90 Minuten gefahren. Wir fragten ein einheimisches Pärchen, ob sie uns zum Bahnhof bringen könnten, was diese tatsächlich auch machten. Vielen Dank.
Per Bummelbahnen ging es nun Richtung Mannheim. Ob es a Geruckel lag weiß ich nicht. Jedenfalls machte sich mein Magen erneut bemerkbar was pünktlich beim Aussteigen in Mannheim kulminierte… Hätte ich mit die Bratwurst im Stadion auch sparen können…;-)
Nach einer guten Stunde kam unser Zug nach Köln und von da weiter nach Leichlingen. Michael pennte bei mir. Allerdings nur für zwei, drei Stunden…
 

Eintracht Trier – 1. FC Nürnberg 0:2, 15.08.2010

Hier gibt es nicht vie zu sagen: Hingefahren mit einem Mal umsteigen in Köln. Bei Burger King gefrühstückt, zum Stadion gelaufen, im Regen das Spiel geguckt, zurück zum Bahnhof gelaufen und wieder nach Hause gefahren.
Das Spiel gewann Nürnberg mit  2 zu 0 wobei für Trier mehr drin war. Schade. Beide Fanlager mit guter Leistung wobei Nürnberg mehr aktive Leute an den Start bracht. Nürnberg nach dem Pyrodesaster in Bochum letzte Saison ohne Zündeleien, verständlicherweise.

 

FC Vaduz – FC Lugano 0:3, 16.08.2010

 
Wir waren gegen 10 wieder daheim. Ich kochte noch ne Portion Spaghetti, wir checkten noch das Internet und dann ging es in die Heia. Am nächsten Morgen ging es für Michael dann Richtung Balingen und für mich nach Vaduz. Michael wollte sich jedoch noch ein wenig die verbotene Stadt anschauen. Daher trennten sich unsere Wege bereits am Gleis in Köln. Dafür traf ich hier auf den Roten. Der war völlig im Arsch, wie er sagte. Und das lag daran: Freitag auf Samstag: Suff und Pennen im Zug. Samstag Hochzeit von nem Kumpel, also Suff. Sonntag von der Feier in den Zug und Doppler in Bayern. Montag gegen 5 Uhr zu Hause, duschen, arbeiten bis knapp 10 Uhr in den Zug nach Köln. Da stand er nun und wollte 50 Cent von mir für eine Automatensuppe. Die 50 Cent bekam er. Blöd nur, dass der Automat sie nicht wollte…
Um 5 vor 11 traf der ICE mim Lehrer ein und es ging via Ulm, Friedrichshafen, Lindau und Feldkirch (in Austria) nach Vaduz.
Hotel hatten wir keines gebucht. Wir waren davon ausgegangen, das es nur 5 Stunden Aufenthalt sein würden nah dem Spiel. Es stellte sich aber heraus, dass es 8,5 sein würden.
Wir versuchten noch ne günstige Bleibe in Vaduz aufzutreiben , scheiterten aber. Erst mal ging es zum Stadion. Das Spiel lief für den Aufstiegsfavoriten aus Lugano gut und sie gewannen 3 zu 0. Support gab nur von etwa 15 mitgereisten Tifosi aus dem italienischen Teil der Schweiz. Nach dem 3 zu 0 gingen sogar ein oder zwei Fackeln an.
Zwischenzeitlich war es recht kalt geworden. Außerdem regnete es heftig. Wir entschlossen uns daher auf eine Nacht im Parkhaus oder ähnlichem zu verzichten und ließen uns ein Taxi kommen, in der Hoffung in Feldkirch eine Pension zu finden.
Als das Taxi kam staunten wir schon nicht schlecht. Es war ein fetter Chevrolet. Ich erklärte dem Taxifahrer unser vorhaben und er brachte uns erst mal zu einer Jugendherberge in Vaduz. Die hatte aber schon zu. Wie sinnlos sind eigentlich Jugendherbergen die um 21 Uhr dicht machen…
„Wenn ihr nichts findet, könnte ihr auch bei mir pennen!“, kam es da vom Fahrersitz. „ja sicher gerne!“ – kam es vom Roten und von mir. Der Lehrer wurde erst jetzt aufmerksam: „Was?“ Doch da drehte Peter, wie der Taxifarher hieß auch schon und kutschierte uns zu sich. Im Dachgeschoss standen zwei Betten und eine Matratze. Der Rote schlief sofort ein, der Lehrer und ich wollten noch ein bisschen Fernsehen, bekamen das Teil jedoch nicht ans Laufen. Daher ging auch der Lehrer pennen und ich las noch ein wenig.
Als ich dann versuchte zu pennen bereute ich keinen Schlafsack zu haben. Decken oder Kissen gab es nämlich nicht, so dass es recht kalt war. Aber es war tausend Mal besser als alles was wir hätten draußen finden können…
Noch mal 1000dank an Peter….
Nach einer Mütze Schlaf gingen wir am frühen Morgen zum Bahnhof der nun knapp drei Hundert Meter weit weg war und fuhren von dort per Bus nach Feldkirch und von hier weiter nach Lindau. Per Bahn ging es wieder in Richtung zuhause.
 

FC Bad Oeyenhausen – SF Lotte 1:3; 17.08.2010

Unsicher, ob überhaupt gespielt würde, setzte ich mich in den ICE von Köln nach Bielefeld. Dort stieg ich in die RB und traf einen Typ mit FC Bad Oeyenhausen Polo Hemd
Der bestätigte mir dass gekickt wird. In der Kurstadt angekommen nahm er mich mit zu Ground, der nur 10 Minuten Fußmarsch von Bahnhof entfern liegt. Das Stadion „An der Mindener Straße“ ist ein besserer Sportplatz mit Stehreihen auf beiden Längsseiten und ein paar Sitzreihen auf der Hauptseite auf Höhe der Mittellinie. Diese wurden aber heute nicht genutzt, da es wie aus Kübeln goss. So standen die wenigen Zuschauer mit Regenschirm am Spielfeldrand oder unter dem Kabinenvordach von wo man einen guten Blick auf das Spielfeld hatte und so sehen konnte wie der Regionalligist das Spiel mit 3 zu 1gewann. Für Bad Oeyenhausen wäre mehr drin gewesen, aber die Chancen wurden nicht genutzt.
Nach dem Spiel ging es flucks zum Bahnhof. Der Zug hatte dann auf einmal massig Verspätung. Netterweise holte mich mein Dad in Solingen ab und dann ging es heimwärts ins Bett.
 

VfR Achern – Kehler FV 2:2 n.V.; 18.08.2010

Nein ich habe mich nicht vertippt. Das Spiel endete 2 zu 2 nach Verlängerung. Es war eine Partie im Rahmen des Pokals des Südbadischen Fußballverbandes. Und die haben die Regel, dass der klassentiefere Verein bei einem Unentschieden nach der Verlängerung weiter kommt. Für uns, Nobbi und mich, hieß diese Verlängerung jedoch, Warten auf den Zug. Wären wir bei einem Ende nach 90 Minuten recht zeitig nach Hause gekommen, war dies nun nicht mehr möglich. Nobbi traf es dabei härter als mich, musste er ab Köln via Aachen mit einer Stunde Aufenthalt nach Rheydt reisen. Das hieß, dass er erst gegen 4:30 h zu hause war…
Das Stadion lohnte sich jedoch einigermaßen, bot es doch ne große überdachte Tribüne mit Sitzplätzen. AndyWundy konnte ebenfalls für dies Spiel begeistert werden. Er wohnt 10 Autominuten entfernt und gesellte sich pünktlich zum Anpfiff zu uns.
 

Bayer 04 – Simferopol 3:0; 19.08.2010

An diesem Morgen hieß es erst mal ausschlafen. Dann wurde gewaschen und das Internet gecheckt. Also all das, was ich derzeit immer tue wenn ich zu hause bin. Um 15 Uhr ging es zur Heilpraktikerin. Da ich seit Monaten große Probleme mit der Haut habe, war es an der Zeit Hautärzte die einem eh nur Kortison verschreiben zu ignorieren und es mal Alternativ zu versuchen. Das Ergebnis viel denkbar schlecht für einen Fußballreisenden aus: Wie ich vermutet hatte, liegen die Hautprobleme an der Ernährung. Ohne nun groß abzuschweifen sei gesagt, dass ab sofort, zumindest für die nächsten zwei bis drei Monate Zucker, Milchprodukte und Hefe tabu sind. Ihr könnt euch ja mal den Spaß machen zu überlegen, was ich dann alles nicht zu mir nehmen darf. Irgendwann kommt ihr dann darauf, dass auch Bier weg zu lassen ist. Was für eine Scheiße! Wundert euch also nicht wenn ich demnächst im Sonderzug, Bus oder auf irgendeinem Ground mit einem Zweiliter Rotweintetrapack zugange bin… Auch die Aufnahme von fester Nahrung sollte sich in den nächsten Tagen als relativ kompliziert bzw. einseitig herausstellen. Da Kartoffeln und Fleisch grundsätzlich okay für mich sind bestand meine Ernährung ab sofort zu einem Großteil aus Currywurstpommesmayo. Nicht so schlecht, aber irgendwann ist man auch das Leid…
Genug des Selbstmitleids. Mit dieser Hiobsbotschaft ging es direkt ins Stadion wo um 18 Uhr LEV sein Playoffheimspiel für die Qualifikation zur Gruppenphase für die Europaleague hat. Die 1 zu  0 Führung aus der ersten Minute hatte auf ein Festival hoffen lassen. Der Gegner aus der Ukraine spielte jedoch gut mit und hatte Dank dem einen oder anderen Aussetzer in der Bayer-Abwehr gute Torchancen. Am Ende gewann Bayer dann doch noch relativ deutlich mit 3 zu 0. Zufrieden ging es heim und wieder wurde das Internet durchsurft auf der Suche nach Spielen, Karten und Verbindungen für das bevorstehende Wochenende.

  

Austria Lustenau – FC Lustenau 1:2; 20.08.2010

Die reizvollsten Spiele sind wohl immer noch die Derbys dieser Welt. Wenn in Glasgow die protestantischen Rangers auf die katholischen Celtics trifft bebt die Stadt. Wenn sich in der ewigen Stadt Lazio und  die Roma duellieren hält auch der Papst im Vatikan für 90 Minuten den Atem an. Und wenn die Boca Juniors und River Plate die Vorherrschaft in Buenos Aires ausfechten sind schwere Krawallen an der Tagesordnung. Das war nur eine klitzekleine Auswahl an Derbys dieser Welt, und ob das Lustenauer Derby in einem Atemzug mit diesen Duellen genannte werden darf,… egal…
Vor einer knappen Woche waren wir (der Lehrer, der Rote und ich) durch Lustenau nach Vaduz gefahren. Der Lehrer hatte dabei erzählt, dass er vor zwei Jahren beim Derby der zweiten österreichischen Liga zwischen der Austria und den FC aus Lustenau war. Dort hatte es Pyro und Choreos auf beiden Seiten gegeben. Nicht schlecht für eine Stadt die geraden mal knapp 21.500 Einwohner zählt.
Als ich im laufe der Woche das Wochenende geplant hatte, war daher klar das ich mir diese Partie nicht entgehen lassen wollte, als ich entdeckte, dass sie an diesem Freitagabend stattfinden sollte.
So ging es am Freitagmorgen früh Richtung Österreich. Wieder über Mannheim, Stuttgart, Ulm und Lindau. Hier, in der Stadt am Bodensee hatte ich aber diesmal etwas mehr Zeit eingeplant um auf Erkundungstour zu gehen. Es hat sich gelohnt. Schönes Städtchen, aber halt total von Touris überlaufen. Nun gut, so mit Fotoapparat ausgestattet war ich auch nicht besser als die…
Die Jugendherberge die ich im Internet gefunden hatte gab es nicht mehr. Ich schaute mich daher schon jetzt am Bahnhof um wo es eine kleine Nische für die Nacht gibt. Ich stellte fest, dass genügend Bänke für drei, vier Stunden Schlaf vorhanden sind und fuhr dann per Bahn nach Lustenau. Vom Bahnhof aus lief ich ne gute dreiviertel Stunde zum Stadion. Die angefragte Karte wurde ohne Kontrolle des Namens oder des Ausweises ausgehändigt. Manchmal kann es so einfach sein…
Auf der einen Seite des Reichhofstadions sind ein paar Stufen hinter einer Bande. Hinter dem einen Tor ist ne relativ hohe Stahlrohrtribüne, auf der Hauptseite ne große überdachte Sitzplatztribüne und hinter dem anderen Tor eine überdachte Stahlrohrtribüne. Hinter dieser wiederum war das „Austriadorf“. Jede Menge Buden wo Bratwurst, Bier, teilweise Wein, Pommes, Döner und alles mögliche andere verkauf wurden. Dazu gab es viele Sitzgelegenheiten. Keine Schlechte Sache, lädt es die Fans doch dazu ein lange vor, und auch lange nach dem Spiel dort zum verweilen und zu fachsimpeln oder einfach nur den Sieg oder die Niederlage zu begießen.
Ich bemerkte, dass die Fans von Austria auf der überdachten Hintertortribüne eine Choreo vorbereiteten. Also fragte ich zwei Ordner ob ich vom Innenraum aus Fotos davon machen dürfte. Ich durfte. Als sich nach einer Currywurtspommesmayo, kurz vor dem Kick-Off dahin kam hatte der Ordner bereits eine Weste und eine Innenraumberechtigungskarte organisiert. „Allerdings nur für drei Minuten!“ Klar kein Ding. Bei Einlaufen der Mannschaften wurde die gelungene Choreo unter dem Motto “Egal wie, wo, wann – Austria Lustenau ist Programm“ präsentiert. Zu diesem Spruchband gab es eine Blockfahne auf der ein Fernseher zu sehen war. Das Programm was lief war halt irgendwas mit Austria.
Der nette Ordner gab mir den Tipp einfach auf die Haupttribüne zu gehen. Gesagt getan. So hatte ich beste Sicht auf das Derby. Am Ende gewann der FC Lustenau mit 2 zu 1. Die hart kämpfenden Austriaspieler schafften nicht den Ausgleich. Trotz ständiger, total nerviger „Hopp, hopp, hopp“ – Rufe scheinbar sämtlicher Leute um mich herum…
Nach dem Spiel sprangen unzählige Fans beider Mannschaften in den Innenraum um zu feiern oder um den eigenen Spieler aufmunternd auf die Schulter zu klopfen. Erst als zwei Spieler vom FC Lustenau eine Blau-weiße Fahne in den Mittelpunkt rammten, um zu zeigen, dass die das „Austria-Stadion“ erobert hatten ging es los. Die Austria-Leute holten sich die Fahne, die FC-Leute versuchten sie zurück zu holen. So begann ein hin und her Gerenne auf dem Platz mit vereinzelten körperlichen Auseinandersetzungen. Sehr amüsant das Ganze. Da die Cops und die Ordner recht schnell auf der Hut waren und es allen Beteiligten auf Fanseite an Entschlossenheit fehlte es richtig krachen zu lasen, endete das Spektakel recht glimpflich.
Als sich alles beruhigt hatte lief ich wieder zum Bahnhof zurück und wartete dort auf den Zug via Bregenz nach Lindau. Das zog sich etwas hin, wurde aber auch überstanden. Irgendwann lag ich im Bahnhof von Lindau auf einer Bank und versuchte zu pennen. Ein paar lärmende Jugendliche und ein ständig vor sich her schimpfenden alter Mann in Anzug, Hut und mit Schirm machten dies jedoch unmöglich. Ein Sicherheitstyp machte dann jedoch den Bahnhof dicht, und ließ mich und noch einen gestrandeten Radfahrer in Ruhe ratzen. Perfekt. So schlief ich bis fast halb fünf.
 

SV Wacker Burghausen – RW Ahlen 1:1;  21.08.2010

Also das Burghausen weit ab vom Schuss ist war mir klar. Ich hatte gedacht, wo ich schon mal „da unten“ (also in Lindau) bin, kann ich auch direkt nach Burghausen fahren. Als also die Nacht auf der Bank im Bahnhof von Lindau anständig rumgebracht hatte, bestieg ich um 05:22 den Direktzug nach München. Die Fahrt dorthin dauerte schon knapp drei Stunden. Hier schlief ich noch die meiste Zeit in einem leeren Secher-Abteil. Nun ging es weiter über  Landshut und Mühldorf nach Burghausen. Das hört sich jetzt relativ unspektakulär an dauerte aber noch mal knapp vier Stunden. Von Lindau nach Burghausen war ich also sieben Stunden unterwegs. Ich kam durch Dörfer in denen in NRW wahrscheinlich nicht mal ein Bus halten würde. Teilweise waren die Haltestellen dann auch nur so genannte „Bedarfshalte“. Das heißt man musste zum Fahrer gehen wenn man dort aussteigen wollte. Wohlgemerkt: Ich saß in einem Zug! Manchmal fuhren wir durch so dichte Wälder, dass ich damit rechnete in Burgahausen auf Eingeborene zu treffen, die noch nie andere Menschen gesehen haben.Ganz so dramatisch war es dann doch nicht. Der erste Eindruck von Burghausen war, dass es sich wohl um ein nettes kleines Städtchen handelt, dass, außer das es die längste Burg der Welt beheimatet, allerdings nicht viel zu bieten hat.
Ich lief erst mal in die falsche Richtung, weil ich einem Typ mit Burghausentrikot folgte. Ich fragte vorsichtshalber einen Passanten, der mich dann aufklärte und mir den richtigen Weg wies.
Das Stadion besteht hauptsächlich aus Stahlrohrtribünen. Die Gegengerade bietet jedoch ein paar Betonstehstufen. Das Teil hat kein Flair ist aber für die dritte Liga und einen Club der Größenordnung von Burghausen durchaus geeignet.
Das Spiel war schwach und endete 1 zu 1. Der Schiri hat sich nach Meinung der Burghausener Zuschauer nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ich fand er war nicht so schlecht.
Als überraschend gut empfand ich die aktive Fanszene von Burghausen. Hinter einem gut beflaggten Zaun supporteten circa 100 bis 150 Leute kreativ und dauerhaft. Leider gelang es ihnen nicht, den Rest der Hintertortribüne mitzureißen.
Nun hieß es alle Züge so zu bekommen wie es mein Plan hergab. Denn ansonsten würde ich früher oder Später irgendwo stranden.   Doch alles klappte, und so war ich gegen 01:13 h wieder im heimischen Leichlingen.

 

SpVg Essen Schonnebeck II – FC Saloniki 0:2 22.08.2010

Der Kollege bottre-Hopper ist einer der wenigen Hopper die selber noch aktiv Fußball spielen. Es tut dies als Torhüter der zweiten Mannschaft bei der Spielvereinigung Essen-Schonnebeck. Einem Familienverein aus dem Essener Osten. Weil das LEV-Spiel in Dortmund auf dem Programm stand, wusste er, dass ich eh in den Ruhrpott reisen würde und lud mich ein, ihn doch mal beim Spiel zu besuchen. Der Ground gibt zwar objektiv betrachtet nichts her, aber was soll es. Ground ist Ground. So machte ich mich früh morgens auf die Reise nach Essen und erreichte zeitig den Platz „Schetters Busch“. Asche, keine Stufen, aber eine tolle Kneipe und ein Kuchencontainer. Fußballprovinz mitten in Deutschlands neunt größter Stadt (lt. Wikipedia).
Die Zuschauer konnte man zu dieser Uhrzeit an zwei Händen abzählen. Wahrscheinlich lagen die meisten noch im Bett und schliefen den Samstagabendrausch aus. Fußballmenschen spucken ja in der Regel nicht ins Glas.
Ich beließ es bei einem Kaffee und musste mir entsprechend gleich einen dummen Kommentar von meinem Torwartkumpel anhören. Er war vom gemeinsamen Litauentrip halt anderes von mir gewöhnt… Als ob ich nur saufe würde… So ein Quatsch… Hin und wieder mal. Aber mehr auch nicht…
Das Spiel lief für den hoppenden Torwart und seine Mannschaft nicht gut. Ein Doppelschlag Mitte der ersten Halbzeit ließ die Schonnebecker schnell alt aussehen. Sie schafften es nicht das Spiel zu drehen und verloren (sorry) verdient mit 0 zu 2.
Erwähnenswert noch der Schiri: Der Trug die ganze Zeit ein  großes Kissen unter seinem Trikot, oder war es doch der Bauch…? Na ja, Fußballprovinz mitten in Essen halt.
Positiv sei jedoch die Internetseite der Spvg. Essen-Schonnebeck genannt: Diese ist für einen unterklassigen Verein wahnsinnig gut. Übersichtlich und informativ. Davon kann sich so mancher Regionalligist und auch Bundesligist mal ne Scheibe abschneiden: http://www.sv-schonnebeck.com
Nach dem Spiel hatte ich leider keine Gelegenheit Marco dafür verantwortlich zu machen, dass ich einen Auswärtssieg zu sehen bekommen hatte. Das lag primär daran, dass ich schnellstens zur Bahn musste, aber auch daran, dass er bei den Toren wohl machtlos war.
 

Aplerbecker SC Dortmund – Wattenscheid 09 0:5, 22.08.2010

Die Verbindung passte nicht ganz. So kam ich leider erst in der 15.Minute bei diesem Spiel an. Da stand es schon 0 zu 1. Am Bierstand traf ich Kotzi mit zwei Kollegen von „der Orga“, einem BVB-Fanclub. Die Anlage ist ganz nett. Eine Steinmauer mit Eisentoren bildet den Eingangsbereich. Es gibt ein paar Stufen zum Stehen und eine kleine Stahlrohrtribune ohne Dach zum Sitzen. Stimmung gab es keine. Von Heimseite schon gar nicht, und auch von den vereinzelt stehenden Fans aus Wattenscheid nicht.
Das Spiel plätscherte dahin. Kotzi, Kollegen und ich quatschten. Ich aß ne Currywurst und später noch ne Pommes. Es fielen vier weitere Tore für Wattenscheid und 10 Minuten vor dem Ende mussten wir auch schon wieder los.
Das ist zwar ne dreckige Art und Weise nen Ground zu machen, aber so lange es ne Ausnahme bleibt will ich mal ein Auge vor meinem Gewissen zudrücken.

Borussia Dormund – Bayer 04 0:2; 22.08.2010

Vom Bahnhof Aplerbeck Süd fährt direkt ne Bahn zum Signal Iduna Park . Diese hatte jedoch genau zwei Wagons. Super Idee. Weiß denn hier keiner das knapp 80.000 Menschen auf dem Weg ins Stadion sind? Jedenfalls war diese Bahn so voll, dass wir erst mal zu einem anderen Bahnhof liefen. Hier kamen wir etwas später dann rein. Ich verabschiedete mich von Kotzi und Kollegen und machte mich auf in den Gästeblock.
Die Stimmung während der 90 Minuten war durchaus überzeugend. Ebenso die Leistung der Mannschaft auf dem Platz. Mit 2 zu 0 wurde der BVB besiegt. Saisonauftakt gelungen.
Ich rief meine Mutter an und traf mich mit ihr und Kolling samt Bekanntem an den Westfalenhallen. Per Auto ging es nun bei strömendem Regen heim. Drei Spiele an einem Sonntag in Deutschland. Ich schlief zufrieden ein. Auch wenn es nur 2,75 Spiele waren …;-)
 

VfL Bochum – 1860 München 3:2, 23.08.2010

Übers Forum hatte ich am Sonntag ne Mfg nach Zwolle, Holland zweite Liga, klargemacht. Doch auch am Sonntag kam postwendend die Absage des Fahrers weil sich doch noch jemand anderes aus dessen Nähe gemeldet hätte. Na toll.
Die einzige Alternative war nun das Montagspiel der Zweiten deutschen Liga: Bochum gegen die blauen aus München. Den Ground hatte ich natürlich schon, aber die Serie im August sollte halt nicht reißen. So rief ich Max Z. an und verabredete mich mit ihm in Köln Deutz. Per ICE ging es nun in die Heimat von Herbert Grönemeyer. Die Fahrt über quatschten wir wie gewohnt lauter dummes Zeug.
Als ich den Gästeblock betrat, dachte ich mich trifft der Schlag. Ich hatte damit gerechnet mich entspannt an eine Stange stellen zu können um mit einer Handvoll 60ern dem Kick auf dem Platz frönen zu können. Doch schon nach zwei Metern war kein Durchkommen mehr. Rappelvoll der Block. Die Bochumer Ostkurve war leer. Lediglich die Fahnen der bekannten Fanclubs hingen. Wegen Ausschreitungen am letzten Spieltag der vergangenen Saison hatten die Bochumer diese Strafe erhalten. Die aktive Szene und viele mehr hatten sich jedoch mit Karten für die andere Hintertortribüne eingedeckt und standen nun direkt neben dem Gästeblock. Das führte von Beginn an zu ordentlichen aber harmlosen Pöbeleien.
Das Spiel war gut, es fielen fünf Tore, und Bochum siegte am Ende mit 3 zu 2.
Die Stimmung war ebenfalls sehr gut. 1860 hat mich echt überrascht. Sogar zwei Fackeln erleuchteten den Block nach dem zweiten Tor.
Nach dem Schlusspfiff ging es zügig zum Bahnhof in den ICE Richtung Köln. Ich verließ diesen jedoch schon in Essen und fuhr von dort per S-Bahn über Wuppertal nach Hause.

 

1. FC Burg – SV Aumund Vegesack 0:2, 24.08.2010

Ein Sportplatz in Bremen und knapp 15 Hopper reisen hin. Sinnlos? Sicherlich! Aber wenn die nun mal aufsteigen muss man halt hin. So besteig ich in Köln den IC nach Bremen. In Essen stieg der Lehrer zu, in Münster der Rote. Am Bahnhof in Bremen wurde man dann vom Spiertzer und vom Steve angepöbelt. Am Fuße der Treppe stand dann auch noch Maggie. Im Stadion, eh auf dem Platz, traf der Rote dann noch drei Hamburger und der Lehrer den Franzschen Sascha. Außerdem waren noch H96-Linke und Brecki vor Ort…
Der Platz war scheiße, bot nichts. Das Spiel war scheiße und endete 0 zu 2. Das Wetter war gut und wurde zum Ende so scheiße, dass wir trotz eines Sprints ins vorbestellte Taxi gut nass wurden. Dank des Taxis bekamen wir einen Zug früher. Spiertzer, Steve, Brecki, der Rote, der Lehrer und ich bekamen dann auch noch ein 6er Abteil. Tipp top.  Dieses lehrte sich nach und nach. Der Zug hatte immer mehr Verspätung. In Köln waren es knapp 65 Minuten. Und als wir so auf der Hohenzollernbrücke standen sah ich meine Bahn an uns vorbei ziehen. Da es die letzte war, ging ich zum Service Point und bekam ne Taxifahrt nach Leichlingen geschenkt. So war der Heimweg recht entspannt…

 

SpVgg Neckarelz – TSG Weinheim 1:0; 25.08.2010

Ich traf Norbert am Bahnhof am Servicepoint. Und nicht am Gleis 6 Abschnitt B. Dieser Ort hatte sich zum Standardtreffpunkt gemausert. Hier fuhr nämlich jener ICE ab der gen Süden düst. Und da waren wir ja in der kürzeren Vergangenheit öfter gewesen.
Nun hatte ich aber an eben jenem Gleis 6 bereits einen recht bekannten Hopper ausgemacht, mit dem man das Abteil nur teilen sollte wenn man eine ziemlich verstopfte Nase hat um nichts zu riechen und obendrein noch Oropax für die Ohren hat, um sein Gelaber nicht zu hören. Den Angesprochenen konnten wir durch den geänderten Treffpunkt meiden.
In Mannheim wechselten wir in die S-Bahn Richtung Neckarelz. Erst hier fiel mir auf, dass passiert war was früher oder später passieren musste. Es wahr ohnehin ein Wunder, dass es nicht schon viel früher passiert war: Ich hatte was verloren! Meine Jacke war weg! Nobbi und ich rekonstruierten kurz den Reiseablauf und kamen recht schnall darauf, dass meine Jacke samt Fotoapparat und Haustürschlüssel wohl mit dem ICE auf dem Weg nach München ist.
Im Reisecenter gab man mir zwei Telefonnummern. Eine vom 3-S-Serivicecenter in München und eine vom Fundbüro in München. Dort versuchte ich im Laufe des Tages bestimmt zwanzig Mal anzurufen. Hin und wieder war besetzt, meistens ging keiner ran. Im 3-S-Servicecenter versprach man mir sich drum zu kümmern.
Das Spiel riss einen nicht gerade vom Hocker. Es fiel nur ein Tor. Das reichte für einen 1 zu 0 Heimsieg.
Die Sportanlage verfügt über ne Bushaltestelle auf der Hauptseite und ein paar Stufen auf der andern Seite. Sonst ist hier auch nicht viel.
Als ich wieder in Köln war und dort einiges an Aufenthalt hatte, begab ich mich zum Servicepoint um meine Jacke als vermisst zu melden. Der DB-Mensch jagte ne grobe Beschreibung in seinen PC: Jacke, Farbe schwarz, Fotoapparat drin, Schlüssel drin usw. Speichern. Suchen. Zack da ist sie. Jacke liegt im Fundbüro in München. Schön wäre das auch geklärt. Zufrieden mit dieser Nachricht ging es heim…

 

Borussia Fulda – SG Hessen /SpVgg Bad Hersfeld 1:1; 26.08.2010

Nach Fulda über München. Das stand heute für mich auf dem Programm. In München wollte ich lediglich meine Jacke holen. Das klappte super. Der Mitarbeiter des Fundbüros griff unter die Theke und schwups, da war sie. Fantastisch. Ich aß ne Kleinigkeit zu Mittag und begab mich in den ICE nach Fulda. Es stieg eine Dame zu mit der ich mich lange über alles Mögliche unterhielt. Vom Hoppen hatte sie noch nie was gehört und fand das sensationell. Irgendwann stieg eine Supermutti mit ihren drei kleinen Töchtern ein. Dann begann sie ihrer Jüngsten was aus Harry Potter vorzulesen. Plötzlich sagte sie zu mir: „Ehm, könnten sie vielleicht etwas leiser reden. Sie haben eine so intensive und laute Stimme. Da kann sich meine Tochter nicht auf mich konzentrieren!“ Schön, dass ich nun auch diese Diagnose bezüglich meiner Stimme habe.
Ich stieg in Fulda aus und wunderte mich über Unmengen an Cops die dort durch den Bahnhof tigerten. Keine Ahnung warum. Es waren aber bestimmt 50. Alles in normaler Uniform. Ob da so ne Art Kaserne ist oder ne Polizeischule???
Das Spiel war so Lala. Immerhin fielen zwei Tore.
Per SMS kam die schockierende Nachricht vom Roten: Almut, die Frau vom Spiertzer war am Morgen des 25.08.10 plötzlich verstorben. Sie war dabei ein Beinbruch auszukurieren und hat sich wohl ne Thrombose eingefangen. Sehr tragisch: Mein Beileid an Ansgar und R.I.P. Almut.
Nach dem Spiel ging es schnurstracks heim.

 
FC Erzgebirge Aue – VfL Bochum 1:0; 27.08.2010

Auch Aue ist ziemlich weit weg. So dauerte die Fahrt hierhin entsprechend lang. Als ich am Bahnhof in Aue ankam traute ich meinen Augen nicht, Hier ist nichts! Absolut nichts! Ich hatte aus irgendeinem unerfindlichen Grund gedacht, Aue habe so um die 80 bis 90000 Einwohner. Klarer Fall von Denkste. Ich lief zur Adresse die mein „Couchsurfing-Mensch“ mir angegeben hatte und fand diese recht schnell, dank eines Google-Maps-Ausdrucks. Seine Mutter empfing mich herzlich und setzte mich in sein Zimmer. Daniel selber war noch nicht da, aber auf dem Weg. Ich versuchte gleich mal online zu gehen um erste Reisemöglichkeiten nach Madrid, Saloniki und Trondheim zu checken. Die Auslosung hatte mir die Zugfahrt etwas versüßt. Zum Auswärtsfahren sicherlich eine Traumgruppe.
Irgendwann traf auch Daniel ein. Was ich bis dahin nicht wusste: Auch er wollte zu Spiel gehen. So machten wir uns fertig und gingen los. Ich merkte nun auch warum es ErzGEBIRGE Aue heißt.
Das Stadion ist ein nettes, altes Teil. Es gibt einen Haupteingang durch den die Massen ins innere kommen. Von hier an verteilen sie sich auf die relativ langgezogenen Steh und Sitzplatztribünen. Die Aktive Szene steht im Überdachten Bereich und versuchte mit einer Choreo zu begeistern. Leider konnte ich nicht wirklich erkennen was diese darstellen sollte.
Aue ging früh in Führung und gab diese trotz hohen Drucks der Bochumer nicht mehr her.
Von der Stimmung war ich etwas enttäuscht. Vom ersten Heimspiel, mit einem Sieg gegen einen der Favoriten der Liga hatte ich mir mehr versprochen. Irgendwie scheint die Ultrá Szene in Aue nicht wirklich akzeptiert. Viele Stimmungswillige Kutten und Trikotfans stehen dieser gegenüber und ziehen nur gelegentlich mit. Nur ein „Auer Original“ (Name leider vergessen) begeisterte in dem er sich bis auf die Unterhose (Lilaweiß) auszog und auf einem Wellenbrecher rumtanzte. Sinnlos, aber kultig.
Nach dem Spiel ging Daniel mit seiner Familie essen, da seine Mutter Geburtstag hatte. Ich blieb daheim und ging erneut online. Bezüglich Saloniki wurde ich dann auch fündig und buchte direkt die entsprechenden Flüge. Später ging es mit Daniel und seinen Kumpels, die schon aus dem Stadion kannte noch in eine Kneipe. Statt Bier (darf ich ja nicht) trank ich Tequilla-Sunrise. Ich bekam eine Lehrstunde in Skat. Und das mit deutschem Blatt. Da musste ich erst mal drauf klar kommen. Je später der Abend, umso lustiger wurde es. Die Jungs waren auf jeden Fall sehr aufgeschlossen und sympathisch. Sicherlich einer der lustigsten Abende im August 2010. Danke dafür.
Viel zu spät ging es die Koje.


Jahn Regensburg – Eintracht Braunschweig 0:3; 28.08.2010

Ich lag wach und draußen war es hell. Ich dachte, jeden Moment müsste mein Handywecker klingeln. Das tat er jedoch nicht. Irgendwann wurde mir das zu dumm. Ich stand auf und schaute nach der Uhrzeit. Schock! 07:48 Uhr! Der Zug den ich nehmen wollte war damit seit einer halben Stunde fort. Blieb nur der 08:07 Uhr Zug. Angezogen, Sachen gepackt. Zähne geputzt, verabschiedet und ab zum Bahnhof. Hierhin ging es Gott sei Dank nur bergab. So bekam ich diesen locker. In Zwickau hätte ich ohnehin ne Dreiviertelstunde Aufenthalt gehabt. Da mein Anschluß jetzt noch 15 Minuten Verspätung hatte, bekam ich diesen. Glück gehabt. Um 13:22 kam ich in Regensburg an. Im Zug hatte ich Thomas kennen gelernt. Er war auch auf dem Weg zum Stadion und lud mich ein im Taxi mitzufahren. Gerne und Danke.
Das Jahnstadion liegt mitten zwischen Wohn und Geschäfthäusern. Es gibt ne Haupttribüne wo von der obere Teil überdacht ist. Ansonsten sind ringsherum Stehplätze.
Braunschweig spielte besser und gewann das Spiel mit 3 zu 0. Die Regensburger Fans waren okay. Mehr aber auch nicht. Braunschweig supportete gut, mir aber zu dauergesanglastig.
Nach dem Spiel traf ich Thomas wieder und ging mit ihm noch auf Sightseeing durch die Stadt. Lohnt sich.
Via Frankfurt ging es dann am frühen Abend heim.

 

Bayer 04 – Borussia Mönchengladbach 3:6; 29.08.2010

Heute sollte mal wieder ein völlig Stressfreier Tag auf dem Programm stehen, Ausschlafen und irgendwann mit Mama per PKW zum Stadion. Nach dem überzeugenden Saisonauftakt in Dortmund waren zudem alle frohen Mutes die Gladdies zu putzen und den Saisonstart weiter mit weißer Weste zu bestreiten. Was die 30000 Menschen im Rund zu sehen bekamen, war jedoch unglaublich. Für die einen wie für die anderen. Jedoch mit umgekehrten Vorzeichen. LEV mit katastrophaler Abwehrarbeit, Gladbach mit konsequentem Ausnutzen dieser. Am Ende hieß es 6 zu 3 für die Gäste. Wie gesagt: unglaublich.



VfB Bühl – Offenburger FV 1:4; 30.08.2010

Am nächsten Morgen traf ich Nobbi mit einem breiten Grinsen im Gesicht am Bahnhof in Köln. Er war sich allerdings nicht so recht sicher ob er sich freuen soll, dass Gladbach klar gewonnen hat, oder ob er sich ärgern soll, dass er nicht dabei war. Stattdessen hat er sich nämlich nen Oberligakick in MacPom angeschaut. Ist doch auch nett.
Im Zug trafen wir dann den Lehrer und zum wiederholten Male ging es via Mannheim gen Süden. In Bühl hatten wir noch genug Zeit für einen Gyrosteller. Dann ging es zum überraschend guten Ground. Immerhin eine große, überdachte Sitzplatztribüne ist vorhanden. Ansonsten nichts.
Der Favorit aus Offenburg dominierte das Spiel der VL-Südbaden und gewann mit 4 zu 1. Wir trafen noch einen Hopper aus Fulda, der aber eigentlich Union Berliner ist. Mit dem quatschten wir ein wenig und begaben uns mit ihm auf den Heimweg.
Irgendwann gegen 0:00 Uhr oder so war ich im Bett.

 

Eintracht Duisburg – SC Croatia Mülheim 0:6; 31.08.2010

Der letzte Tag im August. Um die Mission „Jeden Tag ein Spiel im August“ zu erfüllen fehlt nur noch ein Kick. Die Möglichkeiten was es zu gucken gab waren ernüchternd. Da mein Ticket am Montag ausgelaufen war, kam nur etwas in NRW in Frage. Ich einigte mich mit dem Lehrer auf das Spiel im Duisburger/Mülheimer Kreispokal zwischen Eintracht Duisburg und Croatia Mülheim.
Der erbärmlich Platz „BSA Wedau I“ ist in Nachbarschaft der MSV Arena. Es ist ein Kunstrasenplatz mit allen möglichen Linien für andere Sportarten. Nur eine Seite ist begehbar. Die Kapazität beschränkt sich daher auf etwa 250! Auf Nachfrage fanden wir heraus das Ganze 10 Zahlende Zuschauer da waren. Einfach schrecklich das Ganze. Aber nun gut. Mission erfüllt und dabei noch 6 Tore gesehen…

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